Aufbau Beginenhof Nordhastedt

Arbeiten und Fortschritte, Planungen und Stand der Dinge

 

"Gehe mutig von Augenblick zu Augenblick auf dem Weg,

auf den Gott dich gestellt hat, um zu ihm zu gelangen."

Louise de Marillac

 

 

Am besten ganz unten anfangen und sich dann nach oben durchlesen! Zum Vergrößern der Bilder einfach draufklicken und danach mit dem kleinen Kreuz rechts (ganz oben neben dem vergrößerten Bild) wieder verkleinern.

 

Stand 18.9.2020

Es gibt wieder Neuigkeiten bei uns.

Der Beginenhof und sämtliche Zentrumsräume sind nun fertig, und auch außen erstrahlt das Haus in neuem Glanz. Gestern wurden die Scheiben der uralten Außenlaternen ersetzt, was dem Ganzen noch ein "Sahnehäubchen" verleiht. Es sind zwar noch einige kleine Arbeiten zu erledigen, jedoch haben wir die auf das nächste Jahr verlegt, damit wir endlich zur Rühe kommen dürfen nach beinahe 2 Jahren Handwerkerleben mit Lärm, Staub und Unordnung. Der Vorplatz wird auch erst im Frühling des nächsten Jahres fertiggestellt, aber er sieht auch jetzt schon recht nett aus mit den Blumen und der Zaunverkleidung. Auf jeden Fall müssen wir im Herbst nicht mehr mit den herein wehenden Blättern kämpfen wie im letzten Jahr, wo sich eine Blätterflut über uns ergossen hatte. DEN Erfolg haben wir bereits jetzt schon zu spüren bekommen.

Nun haben wir die Zeit und Ruhe, unsere spirituelle Öffentlichkeitsarbeit vorzubereiten, denn irgendwann wird Corona vorbei sein und unsere Tür sich öffnen für Vorträge, Seminare, Freundeskreistreffen und mehr.

Wir freuen uns!!!

Stand 7.9.2020

Der Maler ist da! Nun wird die Front der Fassade auch endlich fertiggestellt. Dieser Fassadenteil ist insofern besonders aufwendig zu malen, da hier viele Schilder hingen, die nicht mehr aufgehängt werden sollen, Abplatzungen der alten Farbe ziemlich stark waren und diverse Bohrlöcher und gemauerte Muster ausgebessert werden müssen. Wir hatten so sehr gehofft, dass das Wetter mitmacht, nach den vielen Regentagen. Und wie es aussieht, haben wir Glück. Wenn diese Arbeit fertiggestellt wurde, müssen nur noch die Scheiben der beiden Laternen neben dem Eingang links ausgetauscht und die Blumenkörbe neu schwarz lackiert werden. Dann sind wir fertig mit dem Haus und die Gestaltung des Vorplatzes kann beginnen.

Der Garten sieht auch schon recht ansehnlich aus, wird aber erst im Frühling des nächsten Jahres fertig werden. Die neuen Anpflanzungen sind teilweise noch recht klein, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht richtig erkennbar ist, wie es mal aussehen wird.

 

Stand 17.8.2020

Die Fassade wurde inzwischen auch schon zum Teil neu geweißt, sodass sich inzwischen ein ganz neues Bild ergibt (sieht man gut auf dem Bild vom 23.7.20, da sind die Vorsprünge unter dem Dach des Seitenflügels noch rot). Der Eingangsbereich ist aber noch zu malen, und ebenso muss der Vorplatz gestaltet werden. Einen Anfang haben wir schon gemacht... Tatsächlich können wir jetzt aber nach mehr als 1 1/2 Jahren intensiver Arbeit die Ziellinie erkennen, was uns sehr freut. Der Garten wird auch immer schöner, und überall kehrt so langsam eine neue stabile Ordnung ein. Restarbeiten werden uns vermutlich noch bis Ende des Jahres beschäftigt halten, was aber nicht stört. Wir freuen uns schon auf die Zeit, wenn wir das Haus für Besucher öffnen und die ersten Vorträge und Freundeskreis-Treffen stattfinden können.

 

Stand 23.7.2020

Ein hohes Tempo, wirklich. Wir sind sehr erstaunt, dass das Dach heute bereits fertig gedeckt sein wird. Es sieht jetzt schon richtig gut aus, auch wenn der Lärm ziemlich anstrengend ist.

 

Stand 20. Juli 2020

Die Dacharbeiten am Seitenflügel nehmen an Fahrt auf, nachdem heute der Startschuss gefallen ist. Die erste Dachhälfte war blitzschnell abgetragen, und in dem Tempo geht es hoffentlich weiter.  Diese Dacherneuerung schließt hoffentlich die Rundumerneuerung und die vielen Sanierungsarbeiten innerhalb des Hauses ab. Wenn man diese Seite herunterscrollt und auf den Anfang schaut, sieht man, wie viel wir bisher geschafft haben. Das Haus außen wurde inzwischen auch schon weitestgehend weiß gemalt; die letzten Meter werden parallel laufend zu den Dacharbeiten abgeschlossen. Eine gute Gelegenheit, das Gerüst gleich doppelt zu nutzen. Das spart Kosten und beschleunigt die Abläufe.

Im abgeschlossenen Klostergarten sieht man das Gerüst auch, da der Seitenflügel dort hineinragt. Wir nutzen derweil die Zeit, uns im Garten kreativ einzubringen mit dem Aufbau von Rankgittern, Steinverlegearbeiten und dekorativer Um- und Neugestaltung. Wenn das Dach fertig ist und das Gerüst wieder abgebaut wird, soll der Garten auch fertig sein. Jedenfalls der kleine Klostergarten. Wir freuen uns sehr auf die Kommentare der ersten Besucher unseres Förder-Freundeskreises, da sie vom Gruppenraum aus in den Klostergarten schauen können. So ist er ein wichtiger Teil des Zentrums und des Gruppenraums und trägt mit seiner Harmonie zur Gesamtstimmung bei.

 

Stand 17. Juli 2020

Der letzte große Kraftakt der Haussanierung wird heute eingeleitet: Die Gerüstbauer sind da. Nun wird das Dach des Seitenflügels erneuert und wir dürfen uns wieder auf eine längere Zeit Lärm, Dreck und Action einstellen. Trotzdem freuen wir uns, denn wenn jetzt alles gut geht, ist die Sanierungsarbeit bald abgeschlossen und "nur" noch der Garten zu verschönern.

 

 

Stand 6. Mai 2020

Es ist geschafft! Der kleine Klostergarten vor dem Gruppenraum ist beinahe wieder hergestellt. Selbst der Rasen kommt recht schnell wieder hoch, was sicherlich auch dem Regen vom letzten Wochenende geschuldet ist.  Das schmiedeeiserne Ornament an der Außenwand zum Gruppenraum ist übrigens ein Geschenk eines Nachbarn. Es ist ungewöhnlich, wirkt aber sehr beeindruckend und wunderschön!

 

Stand 30. April 2020

Bei uns wird wieder an der Verbesserung der Haussituation gearbeitet! Wenn alles gut geht, und das hoffen wir, ist am Wochenende die Rohrsanierung endlich abgeschlossen, die im letzten Juni begann mit den Rohren im Flur und Büro (siehe Bilder unten in unserer Chronik). 21 Meter Ablussrohr im Garten müssen saniert werden, 10 Meter sind schon fertig. Glücklicherweise gibt es eine Methode, die das mühsame Aufbuddeln des Bodens minimiert.

Anschließend muss "nur" noch das Dach des Seitenflügels gemacht werden, dann sind die gravierendsten Aufgaben bewältigt. Natürlich haben wir immer noch eine Menge Arbeit, aber die dann vor allem im Außenbereich (Fassade malen, Garten fertigstellen, Permakultur im Park anlegen usw.). Vielleicht ist dann bald endlich die Zeit, wieder spirituell motivierte Versammlungen und Gruppen im Haus haben zu dürfen, wie früher im Phoenix-Beginenhaus in Wedel.

 

Stand 2. Januar 2020

Silvester ist überstanden und das neue Jahr nimmt gleich an Fahrt auf. Uta-Maria Freckmann ist Weihnachten wieder ins Haus gekommen und kümmerte sich sofort um die Weiterentwicklung des Gartenparks. Mulch wurde bei Eiseskälte auf die Beete gebracht, was optisch noch einmal enorm was hermacht, und viele kleine Details wurden umgesetzt. Es ist jetzt mehr und mehr erkennbar, wie es im Frühjahr aussehen wird. Wir freuen uns schon darauf!

Noch im Winter werden die Zäune zur Koppel nach hinten versetzt, sodass sich unser Gartenpark auf einen Schlag in der Größe verdoppelt.  Fortan wird nur noch die halbe Koppel als Pferdeweide genutzt, weshalb wir nicht nur mehr Platz, sondern auch gleich wieder mehr Arbeit haben werden. Aber auch darauf freuen wir uns. Mal sehen, wie das bald aussehen wird. Wir sind jedenfalls SEHR gespannt.

 

Stand 21. Dezember 2019

Ein ereignisreiches Jahr liegt fast hinter uns. Trotzdem sind noch viele Dinge im Haus und Garten zu verbessern, was wir im nächsten Frühjahr entschieden angehen werden. Aber wir sind sehr zufrieden mit dem Stand der Dinge. Es war ein bewegtes, ein lautes und intensives Jahr, wie wir es in der Form noch nie erlebt haben. Wir gehen in den Jahreswechsel mit dem guten Gefühl, etwas bewegt und geleistet zu haben. Große Dankbarkeit fühlen wir unseren treuen und engagierten Helfern gegenüber, die mit großem Einsatz und ihrer oft sehr spontanen Kreativität unsere Arbeit maßgeblich mitgetragen haben.

Sehr überrascht waren wir gestern, als das Dorfblatt ins Haus gebracht wurde, und wir "unser" Weihnachtsbild der Homepage dort wiederfanden. Erst waren wir verblüfft, dann mussten wir lachen, und zuletzt freuten wir uns. Da wir als spirituelle Frauen den Dingen gern eine tiefere Bedeutung verleihen, nannten wir diese Situation einfach "In Einklang mit Nordhastedt".

(Das ist jetzt aber KEIN politisches Statement von uns! Das nur sicherheitshalber...)

 

Stand 10. Oktober 2019

"Man soll sagen: Ich bin gespannt, was Gott noch mit mir vorhat." Selma Lagerlöf

Es rumpelt, kracht, dröhnt und schrillt wieder bei uns. Ein so lautes Jahr hatten wir noch nie. Erstaunlicherweise gewöhnt man sich wirklich daran. Unglaublich. Nach 14 Jahren heftigem Lärmtrainings in Wedel (für mich, Manuela) ist das ein wirklich beeindruckendes Ergebnis: Seelenruhig konnte ich konzentriert arbeiten, während direkt vor meinem Bürofenster dieses Inferno ausbrach.

Wie es aussieht, ist das Glasfaserkabel bald verlegt, einen Anschluss direkt am Haus haben wir seit heute auch schon. Nun denn, wieder ein Häkchen auf einer Liste der lauten, staubigen und wühligen Verbesserungsarbeiten bei uns. Blickt man in unsere Chronik weiß man, was ich meine...

 

Stand 7. Oktober 2019

"Wer hoffnungsvoll ausstreut und in Liebe pflegt, wird dankbar ernten." Jeanette Holdinghausen

Wir haben eine arbeitsreiche Woche hinter uns! Uta-Maria Freckmann war wieder eine Weile bei uns im Beginenhof und kümmerte sich hingebungsvoll um den weiteren Aufbau des Gartens. Unglaublich viele Gräser, Stauden und Ableger hat sie mitgebracht, und noch viel mehr. Wir sind gespannt, wie es im kommenden Frühling und vor allem im Sommer aussehen wird. Auf jeden Fall sind wir jetzt schon beeindruckt!

Danke, liebe Uta!

Auch sonst war die Woche sehr ergiebig, denn unsere intensiven Arbeits -Treffen brachten neue Strukturen und konkrete Pläne hervor, wie wir in Zukunft öffentlich auftreten und was wir entwickeln wollen. Voller Freude feierten wir am Ende unserer Arbeitswoche, das war gestern, Erntedank und würdigten unsere neuen Chancen, unser neues Umfeld und die vielen Früchte unserer zugegebenermaßen "harten" Arbeit der vergangenen Monate. Die Verankerung unseres "Friedenspfahls" krönte und beendete unser Treffen. (Auf dem 3. Bild Uta-Maria Freckmann links, in der Mitte Martina Struckhoff mit unserem Klosterhund Elliot, und rechts Heidemarie Meidlein.)

 

Stand 16.9.2019

Wir sind fertig mit dem Zentrum samt aller Nebenräume und Zimmer!

Kaum zu glauben, aber wahr. Wir hatten noch eine Menge Schwierigkeiten zu stemmen, denn die Hoffnung, dass Flur und der Vorraum zum Gruppenraum (das ehemalige Büro) schnell wieder normal aussehen, erfüllte sich nicht. Stattdessen erlebten wir eine böse Blockade, denn die Handwerker hatten uns einfach im Stich gelassen. Auch auf Nachfragen wurde nur sehr schleppend reagiert und alles weiter und weiter hinausgezögert. All unser Bitten und Drängen, die Arbeiten doch bitte abzuschließen, wurden am Ende schlichtweg ignoriert, sodass wir um unser geplantes Mitgliedertreffen mit 25-jähriger Jubiläumsfeier von Phoenix-Netzwerk Anfang August fürchten mussten. Doch dann schickte uns der Himmel einen Freund der Familie, der kraftvoll eingriff und die Arbeiten in Eigenleistung zum Abschluss brachte. Gerade noch rechtzeitig, es war wirklich sehr knapp!

Inzwischen nun sind alle Räume eingerichtet, auch die Bibliothek ist fertig, sodass wir jetzt einen schönen Zusatzraum haben, in welchem man gemütlich lesen, frühstücken oder sich ausruhen kann. Der Garten ist zwar noch in Arbeit, aber das Gröbste wurde geschafft. Tatsächlich sieht es so aus, dass wir den Herbst in Ruhe und Besinnlichkeit erleben dürfen und nun gemeinsam Gruppentreffen und Seminare planen können. Diese werden dann auf unserer Seite Veranstaltungen bekannt gegeben, wobei wir vermutlich erst ab Frühjahr 2020 damit heraustreten werden.

 

 

Stand 12.7.2019

Das 2. Gästezimmer und das gemeinschaftliche Gästebad sind heute fertig geworden. Alles eingerichtet, hergerichtet, ausgestattet und bereit zum Einsatz.

Die Rohre sind inzwischen ausgetauscht und die "Grabungen" im Flur wieder mit Sand aufgefüllt. Nun wird Estrich gegossen und dann werden die Fliesen verlegt. Wenn alles gut läuft, wird alles Ende nächster Woche fertig sein, sodass wir das Büro wieder einrichten können und der Gruppenraum wieder begehbar ist.

Der Segen der Rohrarbeiten ist schon zu spüren, denn der Muffgeruch aus dem Keller hat sich verzogen, die Wände trocknen und damit kann auch der Keller wieder genutzt werden.

 

Stand 8.7.2019

"Du kannst nur an der Zukunft bauen, wenn du die Gegenwart lebst!" (Nach Antoine de Saint-Exupéry)

Der Wochenstart ist gleich wieder sehr geräuschvoll und unruhig. Die Handwerker sind gerade im Haus und werden heute die alten Rohre herausnehmen und die neuen Rohre verlegen. Dann ist der Rest auch bald geschafft. Hoffen wir.

 

Stand 4.7.2019

"Das sind die drei seligen Tugenden, die in der wahren Liebe gründen: Geduld, Stärke, Beharrlichkeit." (Katharina von Siena)

Das sind genau die Themen, die auch jetzt wieder unsere volle Aufmerksamkeit einfordern. Der Flurboden musste heute aufgebrochen werden, da sich vor einiger Zeit ein Rohrschaden bemerkbar gemacht hat. Wie es aussieht, wird das eine größere Geschichte, und die beiden Löcher gestern (siehe Foto 1) waren nur eine "Probebohrung". Das Büro musste fast komplett ausgeräumt werden und in den Gemeinschaftsraum (Gruppenraum) kommt man gar nicht mehr.

Wir wussten, dass das noch ansteht, aber wir kannten nicht die wahre Größe des Problems, bis heute. Nun denn, wenn wir uns an den Spruch von Katharina von Siena halten, und dazu noch viel Gottvertrauen nehmen, werden wir auch das schaffen. Selbst, wenn der ganze Flur auch noch aufgebohrt werden muss....

 

Stand 1.7.2019

Wir sind mit dem Fertigstellen des zweiten Gästezimmers gut vorangekommen. Eine Probeschläferin hatten wir bereits für ein Wochenende, wodurch wir wertvolle Rückmeldungen erhielten darüber, was fehlt oder anders gehandhabt werden sollte. Sehr hilfreich, zumal wir die fehlenden Dinge wie Papierkorb und Spiegel schnell hinzufügen konnten. Alles andere wurde als "sehr gut" bewertet! Wie schön!

Wir haben trotzdem noch eine Menge eingekauft:

Von blütenweißen Handtüchern, neuer Hotelbettwäsche, Matratzenauflagen, Kissen- und Bettdeckenschonern (anti-allergen, Milbenschutz) bis hin zu nagelneuer Matratze ist alles dabei. Es macht Freude, das Gästezimmer herzurichten und sich dabei richtig Mühe zu geben.

Allerdings haben wir gestern gemeinsam beschlossen, dass wir das Gästezimmer nur von Besucherinnen bewohnen lassen wollen, die einen Bezug zu uns als Beginen und unserer Spiritualität haben, fremde Gastbeginen gehören auch dazu, ebenso diejenigen, die Sitzungen buchen, an Seminaren teilnehmen oder ein Angebot der Praxis Heilräume (Anwendungen nach Hildegard von Bingen) gebucht haben.

Wir sind froh, wenn jetzt endlich Ruhe einkehren kann im Haus, denn die seit Dezember 2018 laufenden Umbauarbeiten, Restaurierungen, Renovierungen und Gestaltungsarbeiten haben viel Unruhe mit sich gebracht. Es war teilweise sehr schwierig, so sehr an der Oberfläche des Lebens leben zu müssen, denn das fühlte sich auf Dauer gar nicht gut an. Nun darf hoffentlich ein spirituell-meditativer Lebensstil entfaltet werden, so, wie wir es aus dem alten Phoenix-Haus in Wedel kennen.

Hier ein paar Bilder, die den momentanen Stand der Dinge aufzeigen:

 

Stand 13.6.2019

Nun ist der Türsturz auch endlich gemalt! Wir freuen uns sehr, denn der rote Backsteinfries über der Eingangstür, der durch den Einbau der neuen Tür entstand, war ein ziemlich auffälliger Mangel. Der ist nun Geschichte, was große Erleichterung für uns mit sich brachte.  Inzwischen haben wir einen kleinen Flyerkasten unter dem Schild angebracht, und die rechte Seite wird jetzt geschmückt mit dem Nordhastedtwappen, auf dem die mutige Kämpferin Maria Jessen zu sehen ist. Im 16. Jahrhundert wurde durch ihren entschlossenen Einsatz der Sieg gegen die marodierenden Räuber ermöglicht, die Nordhastedt überfallen hatten. Noch heute wird alle 3 Jahre dieser besondere Tag (Frunsbeer - Frauentag) gefeiert, so auch wieder in diesem Jahr. Da wir tapfere Kämpferinnen sehr zu schätzen wissen, haben wir uns für dieses schöne gußeiserne Wappen entschieden.

Das Gästezimmer wird auch zügig renoviert, sodass wir hoffentlich bald die ersten wirklich schönen Bilder einstellen können. Am kommenden Wochenende wollen wir mit vereinten Kräften und einigen Helfern wieder sehr viel schaffen.

 

Stand 5.6.2019

Unser Zentrum ist fertig! Der Flur ist inzwischen komplett erneuert und eingerichtet, sodass wir dort einen großen Haken machen können. Jetzt sind nur noch die Bibliothek / Aufenthaltsraum und das zweite Gästezimmer dran, dann haben wir alles fertig. Auch im Garten sieht inzwischen alles aufgeräumt und weitestgehend gepflegt aus, sodass wir dort in absehbarer Zeit mit einer Neugestaltung des Park-Gartens beginnen können.

 

Am 1. Juni

hatten wir unseren ersten offiziellen Besuch: Heidemarie Meidlein aus Hamburg, Trägermitglied von Phoenix-Netzwerk und PhoenixBegine. Sie verschaffte sich einen Überblick über den Stand der Dinge und war sehr erfreut, dass wir schon so weit vorangekommen waren! Auf dem Sofa sitzt Heidemarie Meidlein, auf dem Korbsessel Martina Struckhoff, unsere Hausdame. Aufgenommen im neuen Gruppenraum, mit Blick auf den Vorraum, welcher gleichzeitig das Phoenix-Büro ist.

 

Stand 7.5.2019

Es geht voran!

Nun ist auch das Verbindungsdach zwischen Haupthaus und Seitenflügel soweit fertig, dass jetzt nur noch der Maler durch muss. Neue Elektrik wurde verlegt, sodass wir jetzt energiebewusste LEDs auf dem Flur haben. Ein Lichtermeer, das im Verbrauch insgesamt einer 60 Watt Glühbirne entspricht. Sieht toll aus!

Nun laufen die Planungen für den Ausbau des letzten Gästezimmers, welches nicht nur Übernachtung, sondern auch diverse Angebote (Fußreflexzonenmassage, Blütenberatung, Seelsorge), und Anwendungen nach Hildegard von Bingen bereithält. Sowie wir die ersten Konzepte fertig haben, werden wir sie umgehend bekannt geben.

Da aber erst noch umfangreiche Renovierungen des gesamten Gästebereichs vonnöten sind, wird das Angebot wohl erst ab August zur Verfügung stehen. Wir arbeiten daran!

 

 

Stand 27.4.2019

Ein paar lustige Begebenheiten bei uns:

Gestern fragte man uns, ob wir ein "Frauenhaus" sein würden, denn das erzähle man sich in Nordhastedt. Na ja, das war zumindest zum Teil richtig, auch wenn sich klassische Frauenhäuser vor allem um weibliche Opfer männlicher Gewalt kümmern. Das ist bei uns definitiv nicht der Fall als spirituelle Frauengemeinschaft.

Der nächste Punkt war, dass man im Dorf die Feststellung machte, dass unsere Podologin und Heilerin Martina wohl in Zukunft keine Männer mehr als Patienten nehmen würde. Auch das stimmt natürlich nicht. Wer Hilfe, Beratung und Heilung sucht bei uns, wird nicht nach Geschlechtern sortiert.

Der Schwerpunkt bei uns liegt vor allem in der weiblichen und freien auf Gott bezogenen Spiritualität. Das bedeutet: Wir leben ohne Männer und sind frei für Gott und die innige Freundschaft mit ihm. Dieses zum Ausdruck zu bringen ist unser Mittelpunkt.

Doch was sich drumherum ergibt, lässt auch Männer zu.

Wir haben uns nun überlegt, einen Infoflyer herzustellen, den wir in einem Aushangkästchen zur Mitnahme anbieten. Vermutlich wird das helfen, Spekulationen und falsche Annahmen auszuhebeln.

 

 

Stand 23.4.2019

Als Anfang Dezember 2018 die Entscheidung gefallen war, einen Beginenhof in Nordhastedt zu eröffnen und das Phoenix-Beginenhaus in Wedel zu schließen, wurde eine intensive Arbeitsphase eingeleitet, die bis heute andauert. Im neuen Beginenhof mussten Dächer teilweise ganz neu aufgebaut und gedeckt werden, Elektrik musste geprüft und zum Teil erneuert werden, die Innenarbeiten wie Malerarbeiten, Fensteraustausch und Renovierung, Gestaltung und Einrichtung liefen parallel dazu, und der große Garten fordert auch viel Zeit ein. Der Umzug von Wedel nach Nordhastedt, die Übergabe des Phoenix-Hauses an die Vermieterin und das Einrichten im neuen Beginenhof füllten die restliche Zeit auf, sodass wir kaum zu Atem kamen. Manchmal kam das Gefühl auf, dass es zu viel werden könnte, doch dann lief alles einfach weiter und weiter, und zog uns mit.

Hier ein paar Bilder der Außenarbeiten.... (Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken.)

 

Wenn die Umbau- und Einrichtungsarbeiten abgeschlossen werden, geht die Konzeptarbeit los. Momentan haben wir einfach keine Kapazitäten frei, um die inhaltliche Gestaltung im Umgang mit der Öffentlichkeit zu planen.

Den Ostersonntag nutzten wir dazu, um feierlich unser neues Schild an die Hauswand zu bringen, direkt neben der neuen Eingangstür. Schon vorher stand es im Bürofenster, welches zur Straße geht, und zog einige Aufmerksamkeit auf sich. Das war zunächst etwas ungewohnt, da zumindest Manuela Schindler die letzten Jahre in Wedel im Phoenix-Beginenhaus sehr zurückhaltend und in Stille gelebt und gearbeitet hatte.