Wirkungen und Nebenwirkungen

Von Manuela Schindler (C)

 

Einige der Halbedelsteine sind bekannt dafür, dass sie unerwartete Nebenwirkungen auslösen können, während sie positiv auf die Aura, das Energiesystem oder die Chakren einwirken. Für die in unserem kleinen Klosterladen verwendeten Halbedelsteine wird hier deshalb auch eine Auflistung angeboten, um diese Vorgänge angemessen verstehen und deuten zu können.

Auch wenn man in der modernen Medizin nicht viel von diesen "Heilmitteln" hält, so wirken sie unserer Erfahrung nach trotzdem. Selbst, wenn sie nicht unbedingt mit den heute zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Mitteln nachweisbar sind, spürt der Nutzer die segensreichen Wirkungen unmittelbar! Von Placebo-Effekt kann man da sprechen, muss man aber nicht. Sicherlich spielt dieser in manchen Fällen eine Rolle, aber eben nicht immer. Die eigene Erfahrung ist da doch das beste Forschungsergebnis, welches man erlangen kann.

Trotzdem ist es sehr wichtig, bei Erkrankungen immer einen Arzt aufzusuchen, die Hintergründe gründlich abzuklären und die erforderlichen Heilbehandlungen durchzuführen. Parallel dazu kann man mit Heilsteinen arbeiten, da diese nicht in die Arbeit des Mediziners eingreifen. Das Gleiche gilt bei psychologischer Behandlung. Bei Homöopathie bin ich mir nicht sicher, weshalb man am besten direkt beim Homöopathen nachfragen sollte.

Heilsteine sind immer nur ergänzende Hilfsmittel, auf keinen Fall eine Endlösung. Bei esoterischen Phänomenen hingegen, wo Medizin und Psychologie auch nicht mehr helfen können, sind sie oft der letzte Rettungsanker.

Durch die feine Schwingung der Heilsteine wird die Aura durchdrungen und der Körper mit anregenden Botschaften "getränkt", die dieser aufgreifen und integrieren kann, oder sie saugen ab, was nicht in das eigene Energiesystem gehört. Da hat jeder Stein besondere und teilweise sehr unterschiedliche Wirkungsweisen.

Eine sehr einfache Einteilung, welcher Stein für die einzelnen Körperregionen geeignet ist, kann man über die Farben vornehmen. Entsprechend den Farben unserer Chakren haben die Halbedelsteine dort ihre kraftvollste Auswirkung in der Stärkung und Wiederherstellung. Je klarer und durchscheinender ein Halbedelstein ist, desto feinstofflicher ist seine Wirkung.

 

 

Dunkle und erdige Steine hingegen wirken meistens direkt auf den physischen Körper ein, dazu gehört der (Landschafts)Jaspis und Ähnliche. Bei sehr heftigen Störungen kann man das Farbsystem der Chakren auch umdrehen. Beispiel: Mangelnde Erdung bei stark arbeitendem Kronenchakra kann man durch rote Steine unterstützen, Unterleibsstörungen durch violette Steine, Erschöpfung nach intensiver Denkarbeit mit orangefarbenen Steinen, und so fort. Das sollte dann aber gründlich vorher geprüft werden, damit nicht neue Irritationen ausgelöst werden! Ich kann an dieser Stelle jedoch gleich wieder beruhigen, denn der Körper reagiert stark auf die Steine, die er braucht. Man will den speziellen Stein, er zieht wie magnetisch an, man muss ihn unbedingt haben. Ebenso lehnt er Steine ab, signalisiert Desinteresse oder sogar Ablehnung. Darauf kann man sich verlassen und braucht deshalb auch keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen, solange man diese Botschaften ernst nimmt.

 

Man sollte bei unerwarteten Nebenwirkungen nicht gleich aufgeben, denn oft zeigen sie nur einen Erstverschlimmerungseffekt an, der in sehr kurzer Zeit abebbt.  Jedenfalls meistens.

 

Schwarzer Turmalin

Das betrifft vor allem den schwarzen Turmalin (Schörl)! Er ist stark saugend und zieht sämtliche negativen und krank machenden Energien in sich hinein wie ein starker Schwamm, und das auch noch mit einem enormen Fassungsvermögen.

Wir haben erlebt, WIE heftig er wirken kann, vor allem in Kombination mit Amethyst! Schwindel, Schwanken, starke - aber nur sehr kurz anhaltende Schwächung der Vitalenergie - all das haben wir selbst erlebt oder bei Klienten beobachtet. Da der Turmalin sofort mit seiner Arbeit beginnt und nicht nachprüft, in welcher Intensität er arbeiten sollte, kommen die teilweise heftigen Symptome zustande.

Wenn man schon länger in schwieriger Umgebung, komplizierten Umständen oder mit psychisch kranken Menschen gelebt hat und mit negativen Gedankenenergien permanent "bombardiert" wurde, hat sich das eigene Energiesystem darauf eingestellt und einen Teil dieser Störenergien (aus überlebenstechnischen Gründen) vielleicht sogar integriert und eingelagert!

Wenn nun plötzlich alles abgezogen wird, entstehen zunächst "Lücken", und vor allem die eigenen energetischen Überbrückungshilfen sind plötzlich überflüssig. In der Regel dauert so eine schwierige Reinigungsphase nur wenige Minuten. Es kann auch sein, dass man das öfters durchstehen muss, wenn man schwarzen Turmalin an- oder auflegt, aber irgendwann hört es auf. Vor allem, wenn man regelmäßig mit ihm arbeitet und parallel dazu alles tut, das eigene Leben zu ordnen, zu harmonisieren und Frieden zu schaffen.

Doch Fakt ist, dass er das Energiesystem kräftig reinigt und befreit von Störenergien wie kein anderer Halbedelstein. Das kann so heftig sein, dass selbst wenig feinfühlige und absolut unsensible Menschen das spüren können! Daher ist er in meinen Augen der kraftvollste Helfer, den man auf dem spirituellen Weg gut nutzen kann und sollte!

Er reinigt sich selbst, weshalb er immer wieder mehrstündige Pausen braucht, um die eingelagerten Energien zu verzehren. Daher am besten täglich wechseln oder nur gezielt anwenden, wenn akuter Bedarf besteht. Die Regenerationszeit sollte mindestens 8 Stunden dauern.

Leider ist die Arbeitsweise des schwarzen Turmalins in einigen Fällen so heftig, dass das Fädelmaterial schnell brüchig werden kann und die umgebenden Metallteile leiden und/oder stark verfärben können. Das liegt dann NICHT am Fädelmaterial! Daher legen wir auch bei unseren Heilsteinprodukten Ersatzfäden bei, damit sich jeder selbst schnell helfen kann. Aus diesem Grund haben wir uns auch entschieden, einen Reparaturdienst einzurichten, den man gern nutzen kann.

 

Der Onyx

Nicht ganz so heftig wie der Turmalin wirkt der schwarze Onyx. Er ist deutlich sanfter, dafür aber auch zögerlicher. Wer schnell eine gründliche Reinigung oder einen stark wirkenden Abwehrschutz braucht, ist mit dem Onyx in der Regel nicht so glücklich. Wer mit dem schwarzen Turmalin jedoch überhaupt nicht zurechtkommt, der sollte tatsächlich lieber auf den Onyx ausweichen! Ebenso verhält es mit dem schwarzen Achat.

 

Amethyst

Die Wirkungsbandbreite ist allgemein sehr groß, weshalb der Amethyst gern genommen wird bei Irritationen aller Art, insbesondere bei Störungen, die durch das 3. Auge ausgelöst werden. Dazu gehören Schmerzen in der Kopfregion, Kopfschmerzen (bei Migräne zusammen mit dem schwarzen Turmalin), Konzentrationsstörungen, Suchtverhalten, Energieverluste und mehr.

Meiner langjährigen Erfahrung nach ist der Amethyst der beste Partner des schwarzen Turmalins, weshalb ich ihn auch nur so verwende. Er unterstützt die Reinigungsvorgänge und stabilisiert dabei das körpereigene Energiesystem. Vor allem aber hilft er bei der anschließenden Regeneration, wenn der Turmalin seine Arbeit  vorerst erledigt hat. Amethyst hilft dabei, die entstandenen Lücken der Aura zu schließen und das Energiesystem zu beruhigen. Daher verwende ich gern beide Steine zusammen bei meinen Produkten, zumal die Regenerationszeit des schwarzen Turmalins erheblich abgekürzt wird auf wenige Stunden.

 

An diesem Text wird noch gearbeitet. Es folgen im Laufe der Zeit noch mehr Hinweise, sobald das entsprechende Produkt bei uns im Shop angeboten wird.

 

Der Text "Erfahrungen bei der Arbeit mit Heilsteinen" bietet eine gute Ergänzung zu diesem Text und ist hochinteressant zu lesen, zumal dort mit vielen Bildern die Wirkungen und Reaktionen der Heilsteine dokumentiert werden.